
Mein Leben mit dem FreedomChair
Mein Name ist Manfred, ich bin 63 Jahre alt, lebe auf dem Land und sitze seit fast zehn Jahren im Rollstuhl – nach einem schweren Autounfall mit vielen Verletzungen und einer bleibenden Halbseitenlähmung.
Im März dieses Jahres habe ich meinen FreedomChair bekommen. Darauf gestoßen bin ich bei meinen Recherchen im Internet – ich suchte nach einem Rollstuhl, mit dem ich wieder besser reisen und unterwegs sein kann. Die sehr gute Beratung durch Herrn Abert (Medizinprodukteberater für Bayern) hat mir dann bei der Entscheidung geholfen. Ausschlaggebend war vor allem, dass ich mit meinen 1,87 Metern im FreedomChair deutlich bequemer sitze als in anderen Modellen, die ich getestet habe.
Was mich besonders begeistert: Ich kann wieder steilere und beschwerlichere Wege fahren, ohne Angst haben zu müssen, dass der Rollstuhl kippt. Ein unvergessliches Erlebnis war für mich ein Trampelpfad an der Nordsee. Gemeinsam mit meiner Frau und guten Freunden konnte ich ihn bewältigen – und so die Natur noch einmal hautnah erleben, wie ich es mir lange nicht mehr vorstellen konnte.
Im Alltag nutze ich den FreedomChair vor allem bei Spaziergängen oder längeren Aufenthalten in der Stadt. Die Handhabung klappt gut. Für den Transport nutze ich das Auto – da ich ihn selbst nicht heben kann, stellt ihn mir meine Frau aus dem Kofferraum heraus und lädt ihn anschließend wieder ein.
Seit ich das Carbon-Modell habe, ist der Rollstuhl für meine Frau deutlich leichter zu handhaben. Das geringere Gewicht macht sich wirklich bemerkbar. Ein Wunsch, den ich noch hätte: eine bessere Möglichkeit, meine Krücken zu befestigen. Momentan lösen wir das mit Klettverschlüssen, da sie sonst bei unebenen Wegen schnell herausfallen.
Ich habe den FreedomChair bereits weiterempfohlen – und werde das auch weiterhin tun. Denn ich weiß, wie wertvoll es ist, von anderen Betroffenen zu hören. Nur sie wissen wirklich, wie es ist.
